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Anbaugebiete

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Weingüter

Von allen Weinanbauregionen ist das Burgenland mit ungefähr 14.600 ha die zweitgrößte Österreichs. Diese Region ist in 4 verschiedene Anbaugebiete aufgeteilt:
  1. Neusiedler See (östlich des Sees) - ca. 8.300 ha
  2. Neusiedler See Hügelland (westlich des Sees) - ca. 3.900 ha
  3. Mittelburgenland - ca. 1.900 ha
  4. Südburgenland - ca. 450 ha
Zwei markante Besonderheiten prägen diese Region mit ihren 4 Anbaugebieten.
Zum einen im Norden der Neusiedler See als letzter Steppensee Europas. Seine tiefste Stelle beträgt zwar nur 1,6 Meter, doch seine große Oberfläche sorgt für ein einmaliges Kleinklima. Gerade im Seewinkel begünstigt dieses Klima die Edelfäule, so dass dort Süßweine von Weltklasse ermöglicht werden. Daneben begünstigt der Boden mit Löss, Lehm und Schotter die Entstehung von ausdrucksstarken Weißweinen und kraftvollen Rotweinen.
Zum anderen das milde pannonische Festlandklima mit seiner intensiven aber nicht zu heißen Sonnenbestrahlung. Auf tiefgründigen Sand- und Lehmböden wachsen charaktervolle tanninbetonte Rotweine. Im Südburgenland kommt ein stark eisenhaltiger Boden dazu, der den kräftigen Weinen eine spezielle Würze und Ausdruckskraft verleiht.